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Wir sind die wahrscheinlich kleinste Gruppe innerhalb der Sektion Duisburg. Dies liegt in erster Linie wohl daran, dass wir unsere Freizeit durch eine eher begrenzte Spielart des Kletterns erweitert haben – natürlich zusätzlich zu den üblicheren Spielarten des Kletterns, wie dem Sport-, Trad-, alpinem Klettern oder Bouldern, und dem Hochtourengehen. Neben diesen eher konventionellen Spielarten des Kletterns bzw. Bergsports, die wir auch sehr mögen und praktizieren, erweitern wir entsprechend stetig unsere Fähigkeiten und unser Repertoire im steilen Eis, um uns deutlich breiter für unsere alpinen Abenteuer aufzustellen.

Je nach Lust, Laune, Interesse und individuellem Können finden wir uns zu gemeinsamen Aktivitäten bei unseren Treffs in unserer tollen und für die Region einzigartigen Drytooling-Anlage im Landschaftspark Duisburg-Nord ein. Mit dieser Anlage verfügen wir in Nordrhein-Westfalen über ein Alleinstellungsmerkmal und verzeichnen nicht zuletzt deswegen zahlreiche Gäste, die teilweise bis aus Aachen, Köln, dem Sauerland oder gar den Niederlanden extra zu uns kommen, um hier das Drytooling zu trainieren.

Unser Schwerpunkt liegt dabei, wie der Name der Gruppe schon vermuten lässt, auf Drytooling in unserem Trainingsareal, um es dann schlussendlich im Mixed Gelände (Fels und Eis) oder beim klassischen Eisklettern in den Alpen, Norwegen, Schottland (oder wo auch immer möglich), dann auch tatsächlich umzusetzen.

Neben dem praktischen Training betreiben wir zudem die Vernetzung mit  Interessierten aus der weiteren Region, aber auch darüber hinaus – es bestehen zum Bespiel rege und enge Kontakte zu Eiskletterern aus München und Augsburg, die regelmäßig bei unseren Gemeinschaftsfahrten dabei sind. Auf diese Weise haben wir über die Zeit bereits eine gewisse Bündelung von Aktivitäten und Know-How ermöglichen können.

Weiterhin gehören dazu selbstverständlich auch die erwähnten gemeinsamen Fahrten in die bekannten Eisklettergebiete, z. B. in die verschiedenen Regionen der Alpen. Im Jahre 2019 stand als Höhepunkt aber auch der georgische Teil des Kaukasus auf dem Plan.

Regelmäßig findet seit ein paar Jahren Ende Februar eine Fahrt in den Eispark Osttirol und die nähere Umgebung der Hohen Tauern statt. So natürlich auch wieder in dieser Saison (24.-28.02.2022). Zuvor werden sich einige von uns auch schon über die Jahreswende (27.12.2021 bis 09.01.2022) nach Rjukan in Norwegen – einem der angesagtesten Eiskletter-Hot-Spots in Europa - begeben. Interessenten an einer der beiden aktuellen Fahrten können gerne Kontakt zum Gruppenleiter, Jan Friedrich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), aufnehmen.

Das (Berg)Kameradschaftlicher Erfahrungsaustausch und das Weitergeben von Know-How gehören natürlich ebenso dazu. Die Thematik Eisklettern ist aber sehr komplex und bedarf auch entsprechender Übung. Dies sollte im Vorfeld unbedingt bedacht werden.


31.12.2021

Seppls Eisklettertrip in Rjukan / Etappe 1

Heute nun endlich mein erster Bericht aus Norwegen. Wir waren schwer beschäftigt und deshalb hat es doch ein wenig gedauert bis ich mal ein wenig Zeit gefunden habe. Die Jungs haben mich einfach schwer auf Trab gehalten und mit meinen kurzen Beinchen konnte ich da zuerst kaum mithalten. Aber langsam habe ich mich an das Tempo gewöhnt.

Nach der langen Überfahrt aus Dänemark sind wir zuerst nach Oslo gefahren, um uns dort ein wenig umzuschauen. Und es war wunder-wunder-schön. Wir haben so viele Sachen gesehen und gelernt. Auf dem Weihnachtsmarkt war es echt toll. Dort habe ich ein eigenes kleines Schloss aus Eis gehabt und BjOrn, den Elch kennengelernt.

Am zweiten Tag haben wir uns ganz alte Blockhäuser und eine Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert angeschaut. Eine sehr nette alte Frau hat uns auch ein richtig gemütliches Feuer in ihrem Haus gemacht und ganz viele Sachen erklärt. Danach haben wir noch die Wikinger besucht … naja in einem Museum. Die leben ja nicht mehr, aber die hatten es echt drauf.

BlockhtteEisschlossElch OsloKaminfeuerStabkircheStabkirche2Stabkirche3

 

Seppls Eisklettertrip in Rjukan / Etappe 2, Endlich in Rjukan

Wir sind endlich in Rjukan angekommen. Gestern haben wir uns das Gebiet Krokan angeschaut und waren schon ganz begeistert, aber leider wurde es sehr schnell dunkel und viel konnten wir da nicht mehr machen. Und es war bitterkalt. Minus zehn Grad und ein heftiger Wind ist durch das Tal gefegt. Das war echt hart – aber nur für die Menschen. Wir Murmies mögen es ja lieber kühl und sind durch unser Fell geschützt!

Heute sind wir dann in das Gebiet von Ozzimosis gezogen. Das heißt wirklich so, aber Ägypter haben wir da nicht getroffen, aber es war nicht so kalt heute. Dafür sind wir dann richtig nass geworden und dann war es doch wieder kalt. Egal, wir haben richtig viel Pickeln können. Und die Jungs haben mir gezeigt, wie man Eisschrauben setzt. Es war wunderschön und wir haben gut Meter im Eis gemacht.

Morgen soll es wohl zu warm werden. Dann wollen wir lieber auf das Eisklettern verzichten und stattdessen auf den Gaustatoppengletscher gehen. Ich bin schon richtig aufgeregt und fühle mich bei den Jungs echt wohl. Nur schade, dass mein Papa Hubertus nicht dabei ist – der ist nämlich ein echt guter Eiskletterer mit eigenen Steigeisen und Eispickel. Die hat der Kalli für ihn maßangefertigt und darauf ist er mächtig stolz. Und der Jan meinte, dass Hubertus ja im Februar 2022 mit in den Eispark Osttirol/Hohe Tauern mitfährt. Dann habe ich noch Zeit dem Papa das mit den Eisschrauben zu erklären …

Eispickeln0Eispickeln1Eispickeln2Seppl am HotelSeppl im SchneeSeppl im Schnee alleine

Seppls Eisklettertrip 3: "Ruhetag" mit Aufstieg zum Gaustatoppen

Heute stand der Gaustatoppen auf dem Plan und die Entscheidung war genau richtig. Zuerst checkten wir wie gewohnt YR und dachten noch, hmmh, es war doch eine frostige Nacht und die Scheiben waren auch gut überfroren. Aber kaum fuhren wir aus dem Tal von Rjukan nach oben Richtung Gausta, da kletterten die Temperaturen unaufhaltsam in den Plusbereich. Erst noch weiter oben, bei Gausta, wurde es wieder frostig. Also alles richtig gemacht.

Dann stellten wir fest, dass da oben echt mal wieder der Fuchs pfiff, aber so was von. Die Hände waren ratzfatz wieder problematisch in Mitleidenschaft gezogen. Also schnell alles an, was wir dabei hatten. Dann ging es an den Aufstieg und der gelang recht schnell. Zuerst waren wir im geschützten windschattigen Bereich und das lief echt gut.

Irgendwann trafen wir auch noch zwei nette Schweden auf dicken Brettern auf dem Sattel zum Gaustatoppen. Von da an wurde es einerseits immer aussichtsreicher, andererseits jetzt aber erst so richtig windig. Die Böen wurden umso heftiger je näher wir dem Gipfel kamen. Aber der Jan hat mich die ganze Zeit gut getragen und so war das ein Kinderspiel.

Auf 1.830 Metern Höhe passierten wir die Hütte, aber zogen direkt weiter zum alten NATO-Funkturm auf ca. 1.850 m. Dort begann der Grad zum Gipfel. Kaum hatten wir unsere Füße dort in Marsch gesetzt, bekamen wir heftige Windböen zu spüren. Den Tobias hat es in der Luft heftig erwischt und er musste sich auf die Knie fallen lassen. Jan blieb auch sofort stehen und er wollte mich auf keinen Fall aus dem Rucksack lassen. Es war einfach zu heftig. Also drehten wir erstmal wieder zur Hütte um, um dort eine kleine Rast einzulegen und Kräfte für einen neuen Anlauf zu sammeln, aber vor allem, um zu checken, welche Windstärke gerade herrschte.

Windy zeigte uns Böen zwischen 50 und 70 km/h an. Wir waren äußerst skeptisch, wollten aber so knapp (nur ungefähr 30 Hm unterhalb des Gipfels) vor dem Ziel nicht einfach so aufgeben. Also nach 45 Minuten ein erneuter Anlauf, aber wieder erwischten uns am Funkturm heftige Windspitzen. Das machte keinen Sinn, also Abstieg.

Wie richtig diese Entscheidung war, zeigten uns ein paar Situationen auf dem deutlich sichereren Terrain des Sattels, als wir immer mal wieder aus dem Gleichgewicht gerissen wurden. Auf dem Grad wäre das fatal gewesen, hier aber war alles in Ordnung und nur lustig anzusehen, wenn die Jungs mal wieder vom Wind auf dem falschen Fuß erwischt wurden und auf dem Hosenboden landeten.

Der Abstieg verlief super schnell und bald hatten wir auch wieder den Windschatten erreicht. Belohnt wurden wir dabei durch fantastische Ausblicke und Lichtspektakel (die tief stehende Sonne war grandios). Die Bilder müsst Ihr Euch unbedingt ansehen.

 StartpunktLos geht esNatur als BildhauerLandschaftsmalereiHier pfeift der FuchsSeppl in der HtteTiefstehende SonneWhow EffektAbstieg

Seppls Eisklettertrip 4: Blue Ice in Gausta!

An Neujahr war leider ein wenig der Wurm drin - zu warm zum Pickeln - das wäre eher Wet Tooling geworden und dann noch eine Autopanne. Aber alles ist am Ende gut gegangen und solche Tage gibt es halt auch. Schwamm drüber!

Dafür konnten wir es heute regelrecht krachen lassen. Auf Grund der unklaren Temperaturlage (Stichwort Mikroklima in den abgeschirmteren Gebieten) fuhren wir direkt einfach hoch, in der Hoffnung evtl. bei Ozzimosis noch einmal anzugreifen. Da sind noch Routen offen. Aber denkste! Die Parkbucht war total blöd zugeparkt und damit fiel das flach. Also weiter nach oben zum Gebiet von Gausta. Bei mindestens 50 Minuten Zustieg, und immer schön bergauf. Dies ist den meisten Kletterern erfahrungsgemäß einfach zu anstrengend - fragt mal den Brummbär - ganz schnell weggeduckt, aber er ist ja nicht hier.

Das Auto konnten wir tatsächlich an der beschriebenen Hütte abstellen. Nur ein Fahrzeug stand schon da. Also schnell alles ausgepackt, Schneeschuhe untergeschnallt ("Sind die hier nicht vielleicht ein wenig überdimensioniert?"); Haha - trotz der Dinger waren wir ganz schnell mal bis zu den Knien weg - hust hust, also die Jungs. Ich habe mich schön vom Jan in der Sänfte nach oben tragen lassen - ich hab doch Urlaub! Und ich hatte wieder einmal Recht! aus den angepriesenen 50 Minuten wurden nämlich am Ende 1 Std 35 Min. Aber ich fand's toll.

Und die Aussicht war krass. Inversionswetterlage! Der Jan hat sich deswegen fast nicht mehr eingekriegt, so war er aus dem Häuschen. Das ganze Tal von Rjukan war im Nebel verschwunden. Nur wir, wie Krösus in der Sonne. Hust hust, Sonne ja, aber es pfiff der Reinecke Fuchs. Und zwar vom allerfeinsten. Der Schnee zwiebelte ordentlich im Gesicht.

Zwei Dänen waren schon fleißig am Pickeln. Also kurzer Plausch und angestiegen. Das Eis war nicht nur herrlich blau, sondern auch Bombe, haben die Jungs gesagt. Die äußere Schicht ein klein wenig spröde, weil es dort oben wohl immer so kalt ist auf 1.200 Meter Höhe, aber bomb proof, wie die vielen Angelsachsen hier sagen würden.

Später gesellten sich noch zwei Schweizer dazu, aber das war es dann auch schon. Wie gesagt, das ist den meisten zu weit weg vom fahrbaren Untersatz.

Nach getaner Pickelei wurde es aber auch schon dringend Zeit zum Abstieg. Es wird hier nämlich immer viel früher dunkel als zu Hause. Also Stirnlampen raus und ab zum Auto. Dieses mal sozusagen im Schweinsgalopp. Klitschnass war der Jan - ich nicht, ich hab ja Urlaub.

Morgen soll es wohl wieder zu warm werden. Da steht dann eher Kultur und eventuell noch so ein komischer Schlitten mit Hunden davor auf dem Programm. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Aber das kommt mir entgegen. Sollen diese Hunde mich doch ziehen - ich hab ja Urlaub!

Blaues EisVorstieg Schrauben setzenTobias beim AbseilenGaustafossenflleEin Traum1Ein Traum2Ein Traum3ZurckDreier Seilschaft mit Seppl

Seppls Eisklettertrip 5: weitere Eiskletterfreuden und eine Huskyschlittentour

Es war etwas still in den letzten Tagen, aber nun das abschließende Update zu unserem großartigen Trip nach Rjukan in der Provinz Telemark. Den 03. Januar nutzten wir auf Grund der zu starken Wärme, um wieder etwas Geschichte und Kultur zu erleben. Das Hydrowerk ("Schwere Wasser aus Rjukan") bildete dazu den Rahmen. Es war beeindruckend wie gut alles im dortigen Museum aufbereitet ist, wobei sich das neue Museum längst im Bau befindet und schon bald fertig sein soll.

Außerdem nutzten wir den Tag und Ort, um eine unserer nächsten Routen - endlich sollten auch MSL angegangen werden. Geplant war u. a. die Susses Veil an der berühmten Vemork Bridge in Varianten, oberhalb des Hydrowerkes gelegen. Das Urteil über den Zustand fiel positiv aus, aber wir wollten vorsichtshalber noch mindestens eine weitere ordentlich minusgradige Nacht dazwischen haben.

Der nächste Tag begann mit nur leichten Minusgraden, aber für die Ozzimosis reichte es in jedem Falle. Nachdem wir uns die Julevask in allen möglichen Varianten mehrfach zu Gemüte geführt hatten, ging es an die Namensgeberin des Gebiets, eigentlich eine WI4, aber zum Zeitpunkt der Begehung mit zum Teil röhrigem und sogar freihängendem steilen Eis ausgestattet. Naja, die haben wir dann lieber von oben eingehängt. Aber sehr schön war sie. Nach mehrmaligem Durchstieg brannten unsere Unterarme ordentlich.

Beruhigend zweistellige Minusgrade dann am nächsten Tag. Und endlich die erste MSL! Diese war zwar sehr einfach, aber trotzdem schön, dazu mit fantastischer Aussicht versehen und so nahmen wir die zweite Variante, etwas weiter rechts, auch gleich noch mit.

Tags darauf ließen wir uns dann zum Musher ausbilden. Zumindest durften wir unseren Huskyschlitten die ganze Zeit eigenverantwortlich lenken. Bei knapp -15 Grad Celsius dann allerdings eine eher frostige Angelegenheit für den jeweiligen Fahrgast. Der Musher hatte aber immer gut Bewegung. Die Akkus der GoPro hielten aber jeweils keine zehn Minuten durch. Aber egal, wir haben trotzdem tolle Bilder mit den Handys eingefangen und waren vollkommen von den Eindrücken überwältigt. Und bei Antritt des Rückwegs zeigte das Thermometer nun sogar -22 Grad an! Zum Glück aber trockene Kälte.

Am Freitag stand dann der letzte Klettertag auf dem Programm. Dazu ging es in die Upper Gorge. Wir wollten unbedingt noch einmal eine MSL klettern. Die Auserkorene wirkte aber wenig einladend und das freiliegende Eis wies sehr viele dünne Stellen auf. Der viele Schnee der Nacht machte die entscheidenden Stellen zudem noch schlecht kalkulierbar. Also Plan B: weiter rein in die Schlucht. Schließlich blieb aber nur eine lange Einseillänge übrig: die Nedre Swingfoss mit beinahe 60 Klettermetern und als gut kalkulierbare WI3 genau unsere Kragenweite für den letzten Tag.

Sie stellte sich allerdings schon bald als sehr nass heraus. Trotz der wieder zweistelligen Minusgrade floss die ganze Zeit ordentlich Wasser (sogar direkt aus den Schrauben beim Entfernen) und unsere Goretex waren am Ende pitschenass, aber sie hielten dicht. Beim Abseilen froren dann sogar noch die Prusigknoten ein. Die Seile auch. Es kostete schon ein wenig Arbeit auch tatsächlich unten anzukommen. Das Aufnehmen der Seile gestaltete sich eher zum Starkstromkabelwickeln bzw. -legen.

Genau gegenüber beobachten wir noch zwei ambitionierte Seilschaften in der Sabotoerfossen. Heiliger Bimbam! Eine wundervolle Linie in 4 SL, aber diese WI5 klang in der 2. SL zum Teil bedenklich hohl. Besonders beeindruckend schließlich die steile vierte SL. Hut ab vor dem jeweiligen Vorsteiger. Eingedenk unserer brennenden Unterarme in der vergleichsweise bescheidenen Ozzimosis vom Vortag, gilt dasselbe Kompliment auch den Nachsteigern. Selbst das will erst einmal absolviert sein.

Ach so, die Unterkünfte für den kommenden Dezember und Januar sind natürlich schon gesichert. 

Roehriges EisSusses Veil EInstiegVorsteigerSeileSchlittenfahrtSchlittenfahrt mit SonneHuskyHusky2Musher Jan

Leider habe ich es auf kein Foto geschafft - mir war einfach nur saukalt und habe es mir daher in Jan's Rucksack gemütlich gemacht und die Aussicht genossen! Man war das ein cooler Trip mit den beiden ... im wahrsten Sinne des Wortes.
Bei der Huskytour wurde ich zwar so richtig durchgeschüttelt, aber es war ein Megaevent. Das sind sooo tolle Tiere die Huskys und das in solch einer atemberaubenden Landschaft. Ein Träumchen, sage ich euch.
Die beiden nehmen mich beim nächsten Mal vielleicht auch wieder mit - ich war ja doch ziemlich artig!!!
 
Euer Seppl

Hallo Leute,

ich mache jetzt auch hier in der Eisklettergruppe aktiv mit und beim nächsten Arbeitseinsatz helfe ich euch natürlich so gut ich kann. Für einige Arbeiten sind die Menschen ja einfach nicht geeignet!!!

Übrigens sind meine Steigeisen und der Eispickel maßgeschneidert - und zwar von meinem Lieblingstrainer Kalli. Entsprechend kann ich wohl auch an Touren teilnehmen.

Und den Martin habe ich ja auch schon kennengelernt und bin mit ihm im Neoliet geklettert: der ist einfach nur cool drauf!

Eine riesengroße Bitte habe ich aber an euch: bitte nehmt mich mit nach Norwegen!!! Ich falle euch auch nicht zur Last und würde auch die Eisschrauben tragen ... na ja eine vielleicht. :-)

Wir sehen uns dann im LaPaDu!

Euer Hubertus 

Hubertus Steigeisen


04.10.2021 NEWSLETTER

1. Update Benutzung Drytoolinganlage
2. Arbeitseinsätze Drytoolinganlage
3. Geplante Gemeinschaftsfahrten Winter 2021/22
4. Ausblick Sommer 2022
 
Liebe Eiskletter- und Drytoolinggemeinde!
In den vergangenen Monaten war es bedenklich ruhig geworden, aber wir leben noch und sind aktiv. Dies haben auch die zahlreichen Bilder und Berichte auf Facebook und den WhatsApp-Statusmeldungen gezeigt. Mehr denn je war Eigeninitiative gefragt, da uns verschiedenste Regelungen anderenfalls lahmzulegen drohten.
Nunmehr beginnen sich aber einige Dinge positiv zu entwickeln – wenngleich man derzeit bei der Verwendung der Vokabel „positiv“ doch eher vorsichtig sein muss. Andererseits bleiben verschiedene Aspekte einfach weiter unklar bzw. mit gewissen Unsicherheiten verbunden – Stichwort Zuverlässigkeit von Rahmendaten für Vorhaben mit entsprechend großem zeitlichem Vorlauf. Hier heißt es schlichtweg „Überleben in der Lage“.
Nun aber zu den oben angeführten und konkret fassbaren TOP.
TOP 1
Die Drytoolinganlage darf wieder mit normalen Steigeisen benutzt werden. Das wird viele freuen, wird nun doch das Wegflexen von Zacken und damit unbrauchbar machen von voll funktionsfähigen Steigeisen – das viele von uns mit blutendem herzen vorgenommen hatten – nunmehr erspart.
Der Vorstieg mit diesen ist aber nach wie vor nicht gestattet. Wir bleiben damit zwar leider bei der Toprope-Variante, aber der Geldbeutel wird geschont.
Die genauen Anweisungen könnt Ihr der Homepage entnehmen, deren aktive Nutzung wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich ans Herz legen.
Damit nicht genug, es gibt weitere positive Entwicklungen hinsichtlich der Anlage. Wir wachsen! Martin konnte dem Vorstand um Horst bei einer neuerlichen Begehung des Sektors weitere Routen abhandeln. Es handelt sich um eine bedeutende Erweiterung der Drytoolinganlage. Geplant sind u.a. Routen mit Side pull- und Undercut-Elementen. Damit einher geht der Hinweis auf TOP 2.
Ansprechpartner für die derzeit gültigen Vorschriften sind nicht wir – es ist nach wie vor der Vorstand der Sektion.
TOP 2
Die neuen Routen wollen von uns erschlossen werden. Die Anlage lebt von unser aller ehrenamtlichen Engagement. Wir werden ab Oktober gemeinsame Arbeitseinsätze im Landschaftspark organisieren und durchführen, um die bestehende Anlage instand zu halten bzw. wieder einem vernünftigen Betrieb zuzuführen – da ist nunmehr doch einiges marode und bedarf dringender Sanierung. Etliche Holzteile müssen zum Beispiel getauscht werden. Und wir wollen natürlich die neuen Routen für unsere Zwecke erschließen.
Wir werden, sobald die konkreten Daten stehen, einen entsprechenden Rundruf starten und um Teilnahmezusagen bitten. Es können sehr gerne eigenen Ideen bei der Routengestaltung eingebracht werden.
Die Koordination und Organisation liegt bei Martin Stürznickel.
Martin wird sich hierzu zeitnah in einer getrennten Rundmail äußern.
TOP 3
Zwei konkrete Fahrten sind für den Winter 2021/22 geplant. Diese sind natürlich alle unter Vorbehalt zu betrachten. Wir sind – das noch einmal ausdrücklich an dieser Stelle – kein Reiseveranstalter. Gemeinschaftsfahrten sind grundsätzlich einfach „nur“ gemeinsame Aktivitäten, die vollumfänglich der eigenen Haftung unterliegen. Dies bitte unbedingt selbst bedenken und bei Buchungen von Unterkünften etc. selber an die möglicherweise notwendige Reiserücktrittsversicherung etc. denken.
Fahrt 1 Rjukan (Norwegen)
Zeitraum: 30.12.21-08.01.22; Dies ist eine eher grobe Angabe, die jede(r) selbst interpretieren kann. Beispielsweise: Jan Friedrich als Initiator hat konkret für den Zeitraum 30.12.21 bis 07.01.22 bereits eine Unterkunft in Rjukan gebucht. Geplant ist dabei zudem vom 27.-30.12. ein Aufenthalt in Oslo – für Sightseeing.
Die Links für die Unterkünfte können bei bei Bedarf und Interesse gerne von Jan übermittelt werden. Im Moment können in seinem Vito auch noch drei freie Mitfahrgelegenheiten ab Hannover angeboten werden.
Die Koordination und Organisation liegt bei Jan Friedrich.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fahrt 2 Osttirol / Tauern (Österreich)
Zeitraum: 24.-28.02.2022
Auch hier gilt „Interpretation“. Jede(r) kann an- und abreisen wie er / sie dieses möchte. Also auch entsprechend früher oder später. Unterkunft wird auch in diesem Jahr das Mattreier Tauernhaus sein. Wer interessiert ist, einfach melden. Den Rest besprechen wir dann.
Die Koordination und Organisation liegt bei Jan Friedrich.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
TOP 4
Ausblick auf den Sommer: Es handelt sich dabei noch um kein feststehendes Vorhaben sondern vielmehr um eine Absichtserklärung, die noch mit Leben gefüllt werden muss. Im Zeitraum 16.-24.07. (das sind nur ungefähre Orientierungsdaten) möchten ein paar Bergkameraden auf Grund der bisherigen gesammelten Erfahrungen in den Dolomiten, speziell an der Marmolata (die österreichischen Stellungen der „Stadt im Eis“), auf den Spuren der Kämpfe des I. Weltkriegs wandeln. Speziell an der Marmolata setzt dies Gletscherbegehungserfahrungen voraus, also auch Spaltenbergungstechniken etc.
Hierfür können sich interessierte Mitstreiter melden.
Die Koordination und Organisation liegt bei Jan Friedrich.
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csm Eiszapfen 1280 800 1f61793f04

Martin Strznickel klein

Ansprechpartner:

Martin Stürznickel   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                                         Jan Friedrich           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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